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PHOS: eine Taschenlampe, die nachleuchtet

aktiv·Hardware·seit 2026-05·Stand 4. September 2026

Eine Lampe ohne Dauerlicht-LED: 365-nm-UV-LEDs regen ein Embrite-Nachleuchtmodul getaktet an, das danach Stunden leuchtet. Leuchtdauer statt Helligkeit.

Die meisten Taschenlampen sind auf Helligkeit optimiert. PHOS ist auf das Gegenteil optimiert: möglichst lange Licht, genug zur Orientierung, nicht zum Lesen. Statt einer Dauerlicht-LED sitzt ein Nachleuchtmodul im Fenster, das von UV-LEDs kurz angeregt wird und danach stundenlang von selbst glimmt.

Prinzip

Aufbau

Von unten nach oben: Akku, Platine mit LEDs nach oben, Embrite-Sheet. Der Sweet Spot zwischen LED und Sheet liegt bei 18 bis 22 mm, die Innenwand ist weiß als diffuser Reflektor.

BaugruppeStand des Konzepts
Zelle18650 LiFePO4: geringe Selbstentladung (1 bis 3 % pro Monat), thermisch stabil, altert langsam. Kein Ladekreis, die Zelle wird entnommen
TreiberLiFePO4 liefert 3,2 V, die 365-nm-LEDs brauchen 3,7 bis 4,0 V: Boost-Konstantstromtreiber ist Pflicht
SchutzVerpolschutz über P-MOSFET, Unterspannungsabschaltung
Energie30 s × ca. 7 W ≈ 0,06 Wh pro Ladung des Sheets; eine Zelle mit rund 4,8 Wh reicht für etwa 80 Anregungen
Platinenzwei getrennt: Alu-Kern für die LEDs, FR4 für Treiber, Mikrocontroller und Schalter
Gehäusekomplett gefräst, Alu 7075-T6 oder Titan Grade 5. Dicht nach IP67/68 über Schraubdeckel, zwei O-Ringe (FKM, UV-stabil) und verschraubten Frontring

Als Nächstes

Der Name: PHOS, griechisch für Licht.

#elektronik #uv #nachleuchten #lifepo4 #gehäuse